Wie erstelle ich einen Blog? | In 3 einfachen Schritten zum eigenen Blog

Wie erstelle ich einen Blog? | In 3 einfachen Schritten zum eigenen Blog

Wie erstelle ich einen Blog? | In 3 einfachen Schritten zum eigenen Blog

Da der Blog für dich als Coach das zentrale Werkzeug im Content Marketing ist, dreht sich in den nächsten 3 Beiträgen alles um das Thema Blogging.

Damit du alles leicht umsetzen kannst, fangen wir bei der Einrichtung und den technischen Grundlagen an und arbeiten uns bis zur SEO-Optimierung der einzelnen Beiträge durch.

In diesem Beitrag geht es um die Frage „Wie erstelle ich einen Blog?“ Auch im Marketing für Coaches gilt: Aller Anfang ist leicht…

 1. Thema und Intention

Fast jedes Dienstleistungsangebot bezieht seine Einzigartigkeit aus spezialisiertem Wissen und Erfahrung. Soweit es das Online Marketing betrifft, ist für mich damit jeder automatisch im Content-Marketing-Geschäft. Diejenigen, die Content Marketing richtig einsetzen führen ihre Branche an – das ist Fakt.

Du als Coach oder Berater kannst dir diesen Wettbewerbsvorteil besonders einfach erschließen. Mit einem Blog.

Selbstverständlich ist ein Blog für jeden Selbständigen oder Freiberufler sinnvoll. Ich empfehle dir jedoch dringend, falls Du das nicht bereits gemacht hast, dass du dir eine grundlegende Strategie erarbeitest. Hieraus lässt sich sehr einfach deine Positionierung in Bezug auf Zielgruppe und Lösungsangebot ableiten.

Mit dieser Spezialisierung als Basis für sämtliche Marketingaktivitäten fällt es dir sehr leicht die Hauptaufgabe eines Blogs zu erfüllen und damit deinem Internetmarketing den entscheidenden Kick zu geben.

Die wesentliche Aufgabe deines Blogs ist es, die Fragen deiner Zielgruppe zu beantworten.

Damit steht das Thema deines Blogs fest. Der Focus liegt auf deinem Spezialgebiet und den relevanten Fragen deines Publikums. Beantworte sie so tiefgehend wie möglich. Teile deine Beiträge über die Sozialen Medien und über deinen E-Mail-Newsletter.

Wichtig finde ich auch das Selbstverständnis mit dem du einen Blog betreibst. Bitte verstehe den Blog nicht als „Instrument“ für Umsatzgenerierung. Das macht mehr kaputt als es nützt, denn deine Leser merken sehr schnell, wenn Du nicht wirklich an ihnen interessiert bist. Konzentriere dich stattdessen darauf den Menschen zu helfen – ehrlich und authentisch. Halte dabei nichts zurück und denke immer daran: Der Nutzen für dein Publikum steht an erster Stelle!

2. Blog einrichten

Es gibt eine Reihe Angebote auf dem Markt, mit denen Du kostenlos einen Blog aufsetzen und betreiben kannst. Für das professionelle Umfeld empfehle ich dir kostenpflichtige Lösungen zu nehmen und zwar aus folgenden Gründen:

  1. eigener Domain-Name
  2. freie Gestaltung
  3. eigenes Branding
  4. Integration in bestehende Website
  5. Datenhoheit

Ein leicht zu merkender Dominname ist für die Mund-zu-Mund-Propaganda Gold wert. Dabei muss das Hauptkeyword für das du gefunden werden willst, nicht Bestandteil des Domainnamens sein. Das war früher einmal richtig, Google misst dem aber nicht mehr die Bedeutung zu. Ansonsten achte eher darauf, dass der Domainname verständlich und leicht zu merken ist und eine Falschschreibung ausgeschlossen werden kann.

Bei kostenpflichtigem Bloghosting kannst du deinen Blog frei gestalten und so ein übergreifend konsistentes Branding deiner Marke sicherstellen. Hinweis am Rande:  Auch als Coach oder Berater solltest du dir ein Branding aufbauen, so wirst du in unterschiedlichen Kontexten schneller wiedererkannt.

Blog als Bestandteil deiner Website

Es gibt viele Diskussionen, ob der Blog von der „eigentlichen“ Website getrennt werden sollte oder nicht. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass beide zusammengehören. Gerade die Blogbeiträge sind wertvolle Inhalte auf deiner Website und das aus folgenden Gründen:

  • deine durch den Blog kommunizierte Persönlichkeit macht die Angebote der Website zugänglicher
  • unterbrechungsfreie Nutzererfahrung
  • SEO – Vorteile: Backlinks zu Blogposts helfen der gesamten Domain
  • der Content der gesamten Website wächst mit jedem neuen Eintrag und verhilft so zu einer besseren Domain-Authority
  • ein Blog auf der Website positioniert dich als Vordenker deiner Branche und nicht nur als Produkt- oder Dienstleistungsanbieter
  • leichteres und organischen Hinführen der Besucher zu Konversionen wie: E-Mail-Abo, Downloads oder Kauf
  • ein Blog auf der Website senkt die Kosten für Betrieb und Promotion

Software

Seit mehr als 7 Jahren arbeite ich als Webentwickler und Programmierer und konnte daher WordPress nie viel abgewinnen. Ein CMS das PHP-Code und HTML mischt, war bei mir von vornherein unten durch. Für meine Kundenprojekte vertraute ich auf Typo3 (auch nicht immer das Gelbe vom Ei) aber vor allem auf SilverStripe. Für einen Webentwickler das Himmelreich auf Erden – nur für einen Blogger absolut unzugänglich.

Wie so oft im Leben ändern sich die Standpunkte mit den Lösungen die man sucht.

Meine uneingeschränkte Empfehlung in Sachen Website mit Blog ist WordPress. Nicht, dass sich in Sachen Programmierung viel verändert hätte, aber WordPress ist für die Vermarktung im Internet wie geschaffen. Die Zugänglichkeit macht es auch unerfahrenen Blogginganfängern leicht, sich mit dem System anzufreunden und es selbst zu verwalten. Viele Themes (Design-Vorlagen), Plugins (Erweiterungen) und eine technisch gute SEO-Umsetzung machen das Leben im Online Marketing einfacher. Fast jedes externe Werkzeug, das für ein optimales Marketing-Setup benötigt wird, hat eine Schnittstelle oder ein Plugin für WordPress.

Hosting-Anbieter

Als Anbieter für deinen Blog/ Website kommen im Prinzip fast alle großen Unternehmen infrage. Achte hier insbesondere auf Angebote mit sog. Ein-Klick-Installationen für WordPress. 1und1 hat so etwas hier im Angebot.

Wenn du auf persönlichen und sympathischen Service Wert legst, empfehle ich dir Planetary Networks aus Berlin.

3. Theme auswählen und loslegen

Nachdem du die Installation abgeschlossen hast, kannst du auch schon loslegen. WordPress kommt im einem vorinstallierten Design.

Schaue dich um ob es nicht ein Design gibt, das besser zu dir passt. Bei studiopress.com oder themeforest.net findest Du sicher ein ansprechendes Design. Investiere ruhig ein paar Euro. Kostenlose Themes sind nicht immer sauber programmiert und  häufig mit übermäßig vielen Backlinks zu den Entwicklern versehen, bei denen Du als Laie oft nicht weißt, wie Du sie entfernen kannst.

Welche Kriterien du bei der Auswahl der Themes ansetzen solltest und welche zusätzlichen Plugins Sinn machen, bespreche ich im nächsten Beitrag.

Hinweis

Auch wenn die Installationen über die Hostinganbieter deutlich einfacher geworden sind, manchmal tauchen Fragen auf. Wenn es dir auch manchmal so geht, dann rufe mich einfach an oder sende mir eine E-Mail. Ich helfe dir gern.
Zum Thema „Wie erstelle ich einen Blog?“ werde ich in Kürze noch zwei weitere Beiträge schreiben. Du kannst dich gern in meinen E-Mail-Newsletter eintragen, dann bekommst du die aktuellen Beiträge direkt in dein Postfach.

 

About the Author

Leave a Reply

Top